Eine Gruppe von Männern, darunter zwei aus Bradford, wurde zu einer Gefängnisstrafe verurteilt, weil sie Cannabis im Wert von 1 Million Pfund in Töpfen versteckt hatten, die als Zitronengras-Kerzen getarnt waren. Das Cannabis, das in Behältern versteckt war, die für ein legales Geschäft bestimmt waren, wurde aus Malaga (Spanien) eingeführt und war für ein Geschäft in Bootle (Liverpool) bestimmt.
Die Operation wurde unterbrochen, als Beamte der Border Force die Lieferung am 17. April 2023 in den Tilbury Docks in Essex abfingen. Die Ermittler entdeckten, dass die Lieferung 182 Kilogramm Cannabisharz enthielt, das einen Straßenverkaufswert von rund 1 Million Pfund hatte.
Nach einer gründlichen Untersuchung wurden vier Personen wegen Verschwörung zur Einfuhr einer kontrollierten Droge angeklagt und zu insgesamt mehr als 19 Jahren Gefängnis verurteilt. Raja Hamid Ali, 39, aus Thornbury Avenue, Bradford, wurde zu fünf Jahren und sechs Monaten verurteilt, nachdem er im Prozess für schuldig befunden wurde. Shahrukh Ali, 28, ebenfalls aus Bradford, erhielt nach seiner Verurteilung eine vierjährige Haftstrafe.
Steven Garbutt, 64, aus Middleton Park Road, Leeds, wurde zu sechs Jahren verurteilt, während Ian Hannah, 56, aus Liverpool Road, Lydiate, sich vor Gericht schuldig bekannte und zu vier Jahren und drei Monaten verurteilt wurde.
Detective Inspector Paul McVeigh erklärte, dieser Fall zeige die Wirksamkeit der Zusammenarbeit zwischen den Strafverfolgungsbehörden im gesamten Vereinigten Königreich bei der Bekämpfung der schweren organisierten Kriminalität. Er betonte, dass die erheblichen Mengen an eingeführten Drogen eine ernsthafte Bedrohung für die Gemeinden darstellten. McVeigh merkte an: "Dies ist ein weiteres Beispiel dafür, dass Cannabis nachweislich eine Droge ist, die konkrete Verbindungen zur schweren organisierten Kriminalität aufweist und in Wirklichkeit überhaupt keine harmlose Droge ist."
Er versicherte der Öffentlichkeit außerdem, dass die Strafverfolgungsbehörden weiterhin sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene eng zusammenarbeiten werden, um solche kriminellen Netzwerke zu zerschlagen. Mitglieder der Gemeinschaft werden aufgefordert, Informationen über drogenbezogene Aktivitäten anonym über Crimestoppers unter 0800 555 111 zu melden.
