Die AAA-Stiftung für Verkehrssicherheit hat eine neue Studie veröffentlicht, in der die mit dem Fahren unter Cannabiseinfluss verbundenen Risiken aufgezeigt werden. Die Ergebnisse zeigen, dass Cannabis nach Nikotin und Alkohol inzwischen die am dritthäufigsten konsumierte Substanz in den Vereinigten Staaten ist.
Der Studie zufolge gaben 44,1% der Teilnehmer an, mehrmals am Tag Cannabis zu konsumieren, während 57,8% angaben, täglich Auto zu fahren. Erschreckenderweise gaben etwa 85% der Befragten zu, am selben Tag, an dem sie Cannabis konsumierten, Auto zu fahren, wobei 53% es eine Stunde oder weniger vor dem Einsteigen hinter das Steuer konsumierten.
Valerie Puma, Kommunikationsspezialistin bei AAA Western and Central New York, wies auf die Gefahren dieser Situation hin. Sie wies darauf hin, dass die Kombination von Cannabiskonsum und Autofahren immer häufiger vorkommt und zu einem höheren Risiko von Unfällen, Verletzungen und Todesfällen führt.
Die Studie ergab auch, dass 46,9% der Befragten der Meinung waren, dass ihre Fahrtüchtigkeit nach dem Cannabiskonsum gleich blieb, wobei 14,7% der Meinung waren, dass sie etwas besser fuhren und 19,4% glaubten, dass sie viel besser fuhren. Puma warnte jedoch, dass Cannabis Fahrer auf verschiedene Weise beeinträchtigen kann, indem es Müdigkeit, Hirnnebel, eingeschränkte Körperbewegungen und eine veränderte Wahrnehmung verursacht.
Puma wies darauf hin, dass die Auswirkungen von Cannabis auf das Fahren komplex und im Gegensatz zu Alkohol nicht leicht zu messen sind. Die AAA-Studie untersuchte ferner, welche Botschaften wirksam von Fahruntüchtigkeit abhalten. Sie ergab, dass die Menschen positiver auf Botschaften reagierten, die sich auf persönliche Verantwortung und Sicherheit konzentrierten, als auf solche, die auf potenzielle rechtliche Risiken hinwiesen.
Der AAA rät, die Sicherheit in den Vordergrund zu stellen. Bei Zweifeln an der eigenen Fahrtauglichkeit wird empfohlen, einen Fahrer, ein Taxi oder einen Fahrdienst zu engagieren. Puma schloss mit den Worten: "Wenn Sie sich anders fühlen, dann werden Sie auch anders fahren. Es geht nicht nur um Sie und Ihr Auto. Sie sind auch für die Sicherheit Ihrer Fahrgäste und aller anderen Verkehrsteilnehmer verantwortlich.
