Republikaner in Wisconsin lehnen Cannabis-Legalisierung im Haushalt ab

Republikaner in Wisconsin lehnen Cannabis-Legalisierung im Haushalt ab

Die republikanischen Gesetzgeber in Wisconsin haben erneut Maßnahmen zur Legalisierung von Cannabis aus dem Haushaltsentwurf von Gouverneur Tony Evers gestrichen, was nun schon das dritte Jahr in Folge der Fall ist. Der vorgeschlagene Haushalt enthielt Pläne zur Schaffung eines regulierten Cannabisprogramms für Erwachsene, das nach Ansicht des Gouverneurs Wisconsin helfen würde, qualifizierte Arbeitskräfte anzuziehen und zusätzliche Einnahmen für staatliche Programme zu generieren.

Einem Bericht der Associated Press zufolge geht der Haushaltsvorschlag davon aus, dass die Legalisierung von Cannabis für Erwachsene im Haushaltsjahr 2026-27 Einnahmen in Höhe von etwa $58,1 Millionen einbringen könnte, wobei in den Folgejahren mit steigenden Einnahmen zu rechnen ist. Das Büro des Gouverneurs betonte, dass die Legalisierung auch Personen mit früheren Verurteilungen im Zusammenhang mit Marihuana die Möglichkeit bieten würde, eine Strafminderung oder einen Straferlass für nicht gewalttätige Straftaten zu beantragen.

Das vorgeschlagene Cannabisprogramm umfasste eine Verbrauchssteuer von 15% für den Großhandel und eine Verbrauchssteuer von 10% für den Einzelhandel auf Cannabisprodukte. Trotz der Unterstützung durch eine Mehrheit der Wähler in Wisconsin - 60% laut einer Umfrage der Marquette University vom Februar 2024 - haben die republikanischen Gesetzgeber diese Legalisierungsbestrebungen konsequent abgelehnt.

Derzeit ist Cannabis in Wisconsin sowohl für den medizinischen als auch für den Freizeitgebrauch weiterhin illegal, während Nachbarstaaten wie Illinois und Michigan es legalisiert haben. Die anhaltende Ablehnung von Cannabisreformen in Wisconsin wirft Fragen über die Wettbewerbsfähigkeit des Staates und seine Fähigkeit auf, vom wachsenden Cannabismarkt zu profitieren. Da der Bundesstaat von Ländern umgeben ist, die die Legalisierung von Cannabis eingeführt haben, sind die wirtschaftlichen Auswirkungen dieser Entscheidung erheblich.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

de_DEGerman