Village Farms schließt Ausgliederung des Produktionsbereichs ab und konzentriert sich auf Cannabis

Village Farms schließt Ausgliederung des Produktionsbereichs ab und konzentriert sich auf Cannabis

Village Farms hat seinen Übergang zu einem auf Cannabis ausgerichteten Unternehmen mit dem Abschluss der Veräußerung seines US-Produktgeschäfts vollzogen. Diese Änderung, die am 30. Mai offiziell abgeschlossen wurde, ermöglicht es dem Unternehmen, seine Ressourcen und Bemühungen auf den Anbau und Verkauf von Cannabis zu konzentrieren.

Das Erzeugergeschäft wurde in Vanguard Food LP integriert, ein Joint Venture, das von dem Branchenveteranen Charlie Sweat geleitet und von Private Equity unterstützt wird. Nach dieser Transaktion hat Village Farms $40 Mio. in bar erhalten und behält eine Minderheitsbeteiligung an Vanguard, wird aber nicht mehr das Tagesgeschäft im Zusammenhang mit den Produkten führen.

CEO Michael DeGiglio betonte, dass dies eine neue Phase für Village Farms markiere und erklärte: "Wir sind bereit, unabhängig von der Produktion voranzukommen." Die Entscheidung, den Fokus auf Cannabis zu verlagern, wurde Anfang des Jahres bekannt gegeben. Ziel war es, die nicht zum Kerngeschäft gehörenden Gewächshausanlagen zu kapitalisieren und die Position des Unternehmens auf dem Cannabismarkt zu stärken.

Mit dem erfolgreichen Abschluss dieser Ausgliederung kontrolliert Village Farms nun 160 Hektar modernster Gewächshausanlagen. Dazu gehören die Monahans-Anlage in Texas und drei Gewächshäuser in British Columbia, Kanada. Das Unternehmen will seine Cannabisaktivitäten weltweit ausweiten. Die Strategie basiert auf drei Säulen: Erhöhung der internationalen Marktpräsenz durch Exporte und niederländische Anlagen, Aufbau eines qualifizierten, auf Cannabis spezialisierten Teams mit umfassender Erfahrung im kontrollierten Anbau (CEA) und Nutzung der Beteiligung an Vanguard für künftiges Wachstum.

Während Village Farms in Kanada weiterhin Cannabis und Gemüse anbaut, hat das Unternehmen langfristige Lieferverträge mit Vanguard abgeschlossen. Diese Vereinbarung ermöglicht es dem Unternehmen, die Einnahmen aus der Gemüseproduktion aufrechtzuerhalten und gleichzeitig das Kapital und den Fokus auf Cannabisinitiativen zu verlagern. Die Beibehaltung strategischer Gewächshäuser, wie z. B. der gepachtete Standort Marfa I, bietet zusätzliche Flexibilität, wenn sich die Cannabis-Regulierungslandschaft in den USA weiterentwickelt.

DeGiglio merkte an: "Wir haben ein Cannabisgeschäft auf der Grundlage von 35 Jahren in der Landwirtschaft aufgebaut. Jetzt investieren wir die Zeit und die Ressourcen, um einer der weltweit angesehensten Cannabis-Betreiber zu werden." Angesichts der aktuellen Unsicherheiten im Zusammenhang mit der Cannabisreform in den USA positioniert sich Village Farms mit diesem strategischen Schwenk für potenzielles Wachstum in einem expandierenden Markt.

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