Die Universität von Mississippi hat die Gründung eines neuen Forschungszentrums angekündigt, das sich mit den wissenschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen der Cannabisforschung befassen soll. Das Ressourcenzentrum für Cannabis- und Cannabinoidforschung (R3CR) wird im National Center for Natural Products Research (NCNPR) angesiedelt sein, das als eines der führenden Marihuana-Forschungsprogramme in den Vereinigten Staaten gilt.
Das R3CR wird von den National Institutes of Health unterstützt und ist ein Gemeinschaftsprojekt, an dem die Universität von Mississippi, die Washington State University und die United States Pharmacopeia beteiligt sind. Ikhlas Khan, der Direktor des NCNPR, betonte, dass dieses Zentrum eine einzigartige Gelegenheit darstellt, die weitere Forschung in allen Bereichen von Cannabis zu fördern und zu erleichtern.
Das neue Zentrum wird wichtige Ressourcen wie Startkapital, Webinare, Konferenzen und eine interaktive Website anbieten. Diese Instrumente sollen Forschern bei der Einhaltung von Vorschriften, der Forschungsunterstützung und der Entwicklung von Standards helfen. Ziel ist es, die Cannabisforschung im ganzen Land zu verbessern und so zu sichereren und wirksameren therapeutischen Anwendungen von aus Cannabis gewonnenen Substanzen zu führen.
Zu den wichtigsten Mitarbeitern des Zentrums gehören Donald Stanford von der University of Mississippi, der die Qualitätsverbesserungen in der Cannabisforschung beaufsichtigen wird, Mahmoud ElSohly, ebenfalls von der UM, der für die Regulierung zuständig sein wird, und Robert Welch von der UM, der die Auslegung der Vorschriften für die Cannabisforschung unterstützen wird. Darüber hinaus wird Mary Paine von der Washington State University die Forschungsunterstützung und die Öffentlichkeitsarbeit leiten, während Nandakumara Sarma von der United States Pharmacopeia die besten Standards und Verfahren in der Forschung verwalten wird.
