Ein Geschworenengericht hat einen Mann aus Scottsdale wegen Betrugs verurteilt, weil er eine Privatperson dazu überredet hatte, in einen betrügerischen Cannabis-Investmentfonds zu investieren. Christopher E. Galvin, 58, wurde nach einem dreitägigen Prozess vor einem Bundesgericht für schuldig befunden, wie die US-Staatsanwaltschaft von Arizona mitteilte.
Galvin gründete Hypur Ventures II im Jahr 2019 und überzeugte das Opfer, $100.000 zu investieren, mit der Behauptung, das Geld würde Unternehmen in der Marihuana-Industrie unterstützen. Die Staatsanwaltschaft deckte jedoch auf, dass Galvin die Gelder für seine eigenen Rechtskosten und seinen persönlichen Gewinn missbrauchte und das Geld des Anlegers nicht zurückgab. Seine Verurteilung ist für den 30. Mai angesetzt.
Dieser Fall wirft ein Schlaglicht auf die anhaltenden Probleme im Zusammenhang mit Investitionsbetrug im Cannabissektor, insbesondere im Zuge der Expansion der legalen Märkte. Arizona mit seiner wachsenden Cannabisindustrie ist ein potenzielles Ziel für solche betrügerischen Aktivitäten geworden.
