Die medizinische Cannabisindustrie in Alabama steht aufgrund mehrerer Gerichtsverfahren vor Herausforderungen, aber der Markt für CBD- und Hanfprodukte floriert. Diese Produkte umfassen eine Vielzahl von Produkten wie Vapes, Lotionen, Gummibärchen und Getränke. Als Reaktion auf den boomenden CBD-Markt berät der Gesetzgeber von Alabama derzeit über mehrere Gesetzesentwürfe, die darauf abzielen, diese Produkte zu regulieren oder zu beschränken.
CBD-Produkte sind in Vape-Shops und Convenience-Stores in ganz Alabama weit verbreitet, und einige Lebensmittelgeschäfte haben auch CBD-haltige Getränke im Angebot. Mitch Hungerpiller, der CEO von Easy Hemp Company, teilte mit, dass seine Getränke nur wenig THC enthalten, die Verbindung, die für die euphorisierende Wirkung von Cannabis verantwortlich ist. Er erklärte, dass seine Getränke mit einer Dosierung von drei Milligramm THC formuliert sind, was laut Verbraucherfeedback eine ideale Menge ist, die es ermöglicht, ein bis drei Dosen zu genießen, ohne berauscht zu werden.
Hungerpiller brachte zum Ausdruck, dass er die vorgeschlagenen Regelungen für CBD-Produkte begrüßt. Er skizzierte mehrere Empfehlungen für den Gesetzgeber, darunter ein Verifizierungsverfahren, das sicherstellt, dass die Verbraucher mindestens 21 Jahre alt sind, eine verantwortungsvolle Verpackung mit eindeutigen Analysezertifikaten und eine Obergrenze für die Menge des aus Hanf gewonnenen Delta-9 THC. Er betonte die Notwendigkeit einer klaren Unterscheidung zwischen Produkten mit geringem THC-Gehalt und solchen, die viel höhere Mengen enthalten. Laut Hungerpiller sind diese Getränke durch die Mikrodosierung mit Wein oder Bier vergleichbar und sollten daher in denselben Verkaufsstellen wie diese alkoholischen Getränke verkauft werden.
