Nebraska-Komitee erwägt Änderungsantrag zur Einschränkung des Zugangs zu medizinischem Marihuana

Nebraska-Komitee erwägt Änderungsantrag zur Einschränkung des Zugangs zu medizinischem Marihuana

Der Ausschuss für allgemeine Angelegenheiten der Legislative von Nebraska prüft derzeit einen Änderungsantrag zu LB 677, der den Zugang zu medizinischem Marihuana einschränken würde. Dieser Änderungsantrag zielt darauf ab, Cannabisblüten, eine beliebte Form der Droge, zu verbieten, und würde auch posttraumatische Belastungsstörungen (PTBS) von der Liste der qualifizierenden medizinischen Bedingungen ausschließen.

Am Montag versammelte sich eine Gruppe von Veteranen in der Rotunde des Kapitols, um die Gesetzgeber aufzufordern, diesen Änderungsantrag zu überdenken. Sie betonten, dass Cannabis den Menschen bei der Bewältigung der mit dem Militärdienst verbundenen Herausforderungen erheblich helfen kann. Benjamin Marksmeier, ein verwundeter Veteran, brachte zum Ausdruck, dass die Verweigerung medizinischer Cannabisoptionen unmenschlich ist, und verwies auf die übermäßige Menge an Opioiden, die er zur Schmerzbehandlung einnehmen musste. Er betonte, dass medizinisches Cannabis weniger Risiken birgt und gleichzeitig einen größeren Nutzen bietet.

Nebraskans for Medical Marijuana, die Organisation, die die erfolgreiche Wahlinitiative mit mehr als zwei Dritteln der Wählerunterstützung im November angeführt hat, sprach sich nachdrücklich gegen die vorgeschlagene Änderung aus. Crista Eggers, die Leiterin der Gruppe, betonte, wie wichtig es sei, den Patienten den Zugang zu den notwendigen Behandlungen zu sichern: "Wir werden nicht zulassen, dass Menschen ausgeschlossen werden, dass der Zugang für Patienten erschwert wird." Sie bekräftigte ihr Engagement, den Wählerwillen zu respektieren, unabhängig von legislativen Entscheidungen.

Senator Rick Holdcroft, Vorsitzender des Ausschusses für allgemeine Angelegenheiten, wies darauf hin, dass der Änderungsantrag die Verabschiedungschancen des Gesetzes gefährden würde. Er wies darauf hin, dass der Gesetzentwurf wahrscheinlich nicht genügend Stimmen erhalten würde, um voranzukommen, wenn er Bestimmungen für Cannabisblüten und PTSD als qualifizierende Bedingungen enthielte. Es wird erwartet, dass der Ausschuss am Donnerstag erneut zusammentritt, um das Thema weiter zu diskutieren.

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