Die Gemeinde New Buffalo, MI, führt nach einer kürzlich abgehaltenen Sondersitzung der Gemeindeleitung neue Werbevorschriften für Cannabisabgabestellen ein. Ab sofort müssen alle Abgabestellen die beleuchteten Schilder während der Geschäftszeiten abschalten, um die visuelle Ablenkung für Autofahrer und Fußgänger zu verringern. Michelle Heit, die Leiterin des Township, erklärte, dass die Entscheidung getroffen wurde, die Anzahl der Leuchtschilder auf ein einziges pro Grundstück zu begrenzen, um die Art und Weise, wie Cannabisunternehmen für ihr Geschäft werben können, weiter zu regulieren.
In der Gemeinde gibt es derzeit zwanzig Apotheken, von denen viele an Hauptverkehrsstraßen wie der M-239 und der US-12 liegen, was zu Bedenken wegen der optischen Beeinträchtigung geführt hat. Kevin Brojek, der Geschäftsführer von King of Budz, nahm an der Sitzung teil und brachte seine Unterstützung für die Vorschriften zum Ausdruck, indem er feststellte, dass klare Regeln gleiche Wettbewerbsbedingungen für alle Unternehmen schaffen. Brojek wies darauf hin, dass sein Betrieb nicht stark auf Außenbeschilderung angewiesen ist, so dass die Änderungen keine wesentlichen Auswirkungen auf den Betrieb haben würden.
Besucher von New Buffalo, insbesondere während des Feiertagswochenendes, haben sich über die auffällige Werbung für Cannabis geäußert. Eine Besucherin, Robyn Parker, bemerkte, dass die hellen Farben der Schilder beim Autofahren ablenken können. Die Entscheidung der Gemeinde spiegelt das Feedback aus der Gemeinschaft bezüglich der Sichtbarkeit von Cannabisunternehmen wider.
Darüber hinaus wurde auf der Sitzung über eine Erhöhung der Bußgelder für Verstöße von Cannabisunternehmen diskutiert, was das Engagement der Gemeinde für die Aufrechterhaltung der Ordnung auf dem wachsenden Cannabismarkt unterstreicht. Die Änderungen kommen zu einem Zeitpunkt, an dem die Gemeinde New Buffalo beschlossen hat, die Ansiedlung neuer Cannabisunternehmen nicht zuzulassen, was darauf hindeutet, dass der Schwerpunkt eher auf der Regulierung bestehender Betriebe als auf der Ausweitung der Branche innerhalb der Gemeindegrenzen liegt.
