Der texanische Gesetzgeber hat den Gesetzentwurf Nr. 46 eingebracht, der darauf abzielt, die Zulassungskriterien für das Compassionate Use Program des Bundesstaates zu erweitern. Dieser Gesetzentwurf wird es Personen, die unter chronischen Schmerzen und anderen spezifischen Erkrankungen leiden, ermöglichen, Zugang zu medizinischem Cannabis zu erhalten.
Die vorgeschlagene Gesetzgebung erweitert nicht nur den Patientenstamm, sondern auch die Arten von Cannabisrezepturen, die Patienten besitzen können. Außerdem wird die Zahl der lizenzierten Abgabestellen in Texas erhöht, wodurch die Verfügbarkeit von medizinischem Cannabis im gesamten Bundesstaat verbessert wird.
Nach den neuen Vorschriften dürfen Patienten Cannabis verdampfen, obwohl das Rauchen weiterhin verboten ist. Das Gesetz sieht vor, dass medizinische Cannabisprodukte nicht mehr als 10 Milligramm THC pro Dosierungseinheit enthalten dürfen. Wenn der republikanische Gouverneur Greg Abbott das Gesetz unterzeichnet, werden diese Änderungen am 1. September 2025 in Kraft treten.
Derzeit sind über 103.000 Patienten im texanischen Compassionate Use Program registriert, das ursprünglich 2015 eingeführt und 2021 erweitert wurde. Die jüngste Verabschiedung von HB 46 spiegelt die laufenden Bemühungen wider, den Zugang zu medizinischem Cannabis in Texas zu reformieren und ihn stärker auf die Bedürfnisse von Patienten auszurichten, die Linderung für verschiedene gesundheitliche Probleme suchen.
Für Befürworter einer Cannabisreform bieten Ressourcen wie das Take Action Center von NORML eine Anleitung zur Kontaktaufnahme mit gewählten Vertretern bezüglich anstehender Marihuana-Gesetze.
