IM Cannabis Corp (IMCC) gab seine Finanzergebnisse für das erste Quartal 2025 bekannt, die eine deutliche Verschiebung in Richtung Profitabilität zeigen. Das Unternehmen meldete einen Umsatz von 12,5 Mio. CAD, was einen Anstieg von 4% gegenüber 12,1 Mio. CAD im gleichen Zeitraum des Vorjahres bedeutet.
Zu den wichtigsten finanziellen Highlights gehören: - Bruttomarge: Die Bruttomarge verbesserte sich im Vergleich zum ersten Quartal 2024 um 87%, was auf ein besseres Kostenmanagement und operative Anpassungen hindeutet. - Nettogewinn: IM Cannabis erzielte im ersten Quartal 2025 einen Nettogewinn von 0,2 Mio. CAD, eine deutliche Trendwende gegenüber einem Verlust von 6 Mio. CAD im ersten Quartal 2024. - Bereinigtes EBITDA: Das Unternehmen meldete ein positives bereinigtes EBITDA von 0,6 Mio. CAD, was einen Verlust von 2,2 Mio. CAD aus dem Vorjahr umkehrt.
Einen wesentlichen Beitrag zu dieser finanziellen Erholung leistete das erhebliche Wachstum auf dem deutschen Markt, wo der Umsatz im Vergleich zum ersten Quartal 2024 um 569% anstieg. Dieses Wachstum spiegelt die erfolgreichen Expansionsbemühungen des Unternehmens in Deutschland wider, die die Gesamtumsatzzahlen gestärkt haben.
Der israelische Markt hingegen stellte eine Herausforderung dar, da die Einnahmen im Vergleich zum Vorjahr um 56% zurückgingen. Dieser Rückgang war zum Teil auf die Streichung des Organin-Gesetzes zurückzuführen, was zu einem geschätzten Umsatzverlust von etwa 3,5 Millionen CAD führte. Das Unternehmen kämpft derzeit mit den Auswirkungen dieses Rückgangs auf seine Gesamtumsatzverteilung.
IM Cannabis hat auch seine Betriebskosten erfolgreich um 56% gesenkt, und zwar von 7,4 Millionen CAD im ersten Quartal 2024 auf 3,3 Millionen CAD im ersten Quartal 2025. Diese deutliche Reduzierung trägt zur verbesserten finanziellen Gesundheit des Unternehmens bei.
Der Bruttogewinn für das Quartal stieg um 94% und erreichte 3,4 Millionen CAD, verglichen mit 1,8 Millionen CAD im ersten Quartal 2024. Zum 31. März 2025 wies das Unternehmen einen Kassenbestand von 1,4 Mio. CAD aus, gegenüber 0,9 Mio. CAD am Ende des Vorjahres. Die Bilanzsumme stieg um 15% auf 44.934 CAD, während die Gesamtverbindlichkeiten um 16% auf 41.761 CAD zunahmen.
Trotz des Erreichens der Rentabilität sieht sich IM Cannabis weiterhin mit der Herausforderung konfrontiert, seine Aktivitäten zwischen den verschiedenen Märkten auszubalancieren, insbesondere da es seinen Schwerpunkt von Israel nach Deutschland verlagert. Das Unternehmen erkundet außerdem zusätzliche Kapital- und Finanzierungsquellen, um seine zukünftigen Aktivitäten aufrechtzuerhalten.
Während einer kürzlich abgehaltenen Telefonkonferenz wies die Geschäftsführung auf die Bedeutung einer bevorstehenden Versammlung zur Genehmigung der 25%-Eigentümerschaft eines neuen Unternehmens hin, die Teil eines regulatorischen Prozesses ist, der darauf abzielt, Bilanzen umzustrukturieren und langfristige Darlehen in Kapitalbeteiligungen umzuwandeln. Mit diesem Schritt sollen die Steuervorschriften eingehalten und potenzielle Steuerverbindlichkeiten gemildert werden.
Insgesamt zeigen die Ergebnisse von IM Cannabis Corp. für das erste Quartal 2025 einen positiven Trend zur Profitabilität, der vor allem durch das Wachstum auf dem deutschen Markt angetrieben wird, während das Unternehmen weiterhin mit den Herausforderungen auf seinem Heimatmarkt Israel zu kämpfen hat.
