UES Community Board genehmigt neue Cannabis-Abgabestelle

UES Community Board genehmigt neue Cannabis-Abgabestelle

Das Community Board 8 in New York City hat mit einer knappen Mehrheit von 6:4 Stimmen die Einrichtung einer neuen Cannabisausgabestelle in der 242 East 86th Street genehmigt. Die Entscheidung fiel inmitten gemischter Reaktionen der Mitglieder des Gremiums, die Bedenken über die wachsende Zahl von Cannabis-Händlern in der Gegend zum Ausdruck brachten.

Dr. Shahid Rasul, ein zertifizierter Arzt mit über 15 Jahren Erfahrung in der Intensiv- und Suchtmedizin, stellte seinen Antrag während der Vorstandssitzung vor. Er plant die Umwandlung eines ehemaligen Friseursalons in einen legalen Cannabisladen. Dr. Rasul betonte, dass die Apotheke mit Milchglasfenstern und einer Inneneinrichtung ausgestattet sein wird, die den Schutz der Privatsphäre gewährleisten soll, so dass Passanten auch bei geöffneter Tür nicht ins Innere sehen können. Die Apotheke wird auch eine 24-Stunden-Überwachung einführen, wobei die Aufzeichnungen etwa 120 Tage lang aufbewahrt werden.

Um einen verantwortungsvollen Cannabiskonsum zu fördern, beabsichtigt Dr. Rasul, regelmäßig öffentliche Seminare zu veranstalten und das Personal darin zu schulen, wie man betrunkene Kunden erkennt und ihnen den Dienst verweigert. "Ich setze mich für das Wohlergehen der Kunden und der Gemeinschaft ein", sagte er während des Treffens.

Der Standort der vorgeschlagenen Apotheke ist strategisch günstig in der Mitte des Blocks zwischen der Second und Third Avenue gelegen und grenzt an einen Vitamin Shoppe. Er entspricht den staatlichen Vorschriften, da er mehr als 1.000 Fuß von der nächstgelegenen bestehenden Apotheke entfernt ist. Einige Vorstandsmitglieder äußerten sich jedoch besorgt über das Potenzial der East 86th Street, zu einer Konzentration von Cannabis-Händlern zu werden. Ein Mitglied äußerte die Befürchtung, dass sich die Straße in einen "Cannabis-Korridor" verwandeln könnte, während ein anderes sie als "Marihuana-Boulevard" bezeichnete.

Trotz dieser Bedenken sprachen sich einige Vorstandsmitglieder für den Antrag von Dr. Rasul aus und betonten seinen medizinischen Hintergrund und die für die Apotheke geplanten Sicherheitsmaßnahmen. Ein Mitglied erklärte: "Ich denke, wir haben eine sehr professionelle und gut geführte Apotheke vor uns", im Gegensatz zu anderen, weniger regulierten Apotheken, die oft eine laute Beschilderung aufweisen, die auf jüngere Menschen abzielt.

Der Vorschlag wird nun dem gesamten Gemeindevorstand zur weiteren Prüfung vorgelegt, bevor er zur endgültigen Genehmigung an das Office of Cannabis Management weitergeleitet wird. Es wird erwartet, dass Vertreter der Primary Care Group an der bevorstehenden Sitzung des gesamten Gemeinderats teilnehmen und sich während dieser Sitzung an die Öffentlichkeit wenden werden.

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